Warum sich Sex positiv auf deine Gesundheit auswirkt

Warum sich Sex positiv auf deine Gesundheit auswirkt

Zweimal die Woche sollte es bestenfalls sein: Sex ist eines der spannendsten Themen überhaupt. Alle tun es, gesprochen wird aber nicht viel darüber. Dabei macht das Liebesspiel nicht nur Spaß, sondern ist außerdem gut für deine Gesundheit. Warum dein Arzt dir Sex verschreiben sollte:

Fitnesstraining

Sex ist eine großartige Methode, um sich zu bewegen und Kalorien zu verbrennen. Wie bei einem leichten Ausdauertraining stärkst du dein Herz und baust gleichzeitig Fett ab. Wie viel genau ist natürlich von der Dauer und den Stellungen abhängig. In einer halben Stunde können etwa 100 bis 200 Kalorien verbrannt werden. Dazu kommt, dass das beim Sex ausgeschüttete Hormon Testosteron sich an die Fettzellen hängt und dafür sorgt, dass das Fett schneller verstoffwechselt wird.

Außerdem ist Sex als Ausdauertraining gut für das Herz und den Kreislauf. Puls und Blutdruck steigen an, der Kreislauf kommt in Schwung. Dadurch wird das Herz gestärkt und der Blutdruck kann dauerhaft gesenkt werden. Außerdem sinkt das allgemeine Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Hattest du nach dem Sex schon einmal Muskelkater? Testosteron wirkt nicht nur bei der Fettverbrennung, sondern spielt auch beim Muskelaufbau eine wichtige Rolle. Während Bodybuilder ihrem Körper oft künstliches Testosteron zuführen, kannst du diesen Effekt so auch ganz natürlich erreichen. Den nötigen Muskelreiz erlangst du durch die Bewegung: je länger und intensiver, desto besser!

Jünger bleiben durch Sex

Durch die gesteigerte Durchblutung wirkt Sex sofort wie ein Facelifting. Falten werden gestrafft und die Gesichtsfarbe wird frischer. Außerdem verbessert sich durch die Anregung der Lymphgefäße der Lymphfluss. Folglich werden Abbauprodukte unter der Haut schneller abtransportiert und die Haut altert insgesamt langsamer. Zusätzlich werden Vitalstoffe schneller und besser aufgenommen.

Bei Frauen spielt außerdem das Hormon Östrogen eine Rolle. Dieses verlangsamt den Alterungsprozess in den Zellen und kann die Wechseljahre hinauszögern.

Psychische Gesundheit

Der beste Weg, um Stress zu reduzieren, ist Sex! Der Botenstoff Dopamin bewirkt langanhaltenden Stressabbau. Dazu gilt jedoch: Es braucht eine gewisse Zeit, bis das Dopamin freigesetzt wird. Das Liebesspiel sollte mindestens 20 Minuten dauern, um die volle Wirksamkeit zu erreichen.

Es kommt aber nicht nur zum Stressabbau, sondern auch zum aktiven Aufbau von Glücksgefühlen. Dafür sorgen die freigesetzten Endorphine.

Stärkeres Immunsystem

Durch regelmäßigen Sex bildet der Körper vermehrt rote Blutkörperchen. Diese wirken sich positiv auf das Immunsystem aus und schützen dich vor Infektionen. Außerdem wird der Körper besser mit Sauerstoff versorgt und Glückshormone ausgeschüttet, was ebenfalls Krankheiten vorbeugt.

Auch die ausgestoßenen Glückshormone halten dich gesund. Zuviel beeinträchtigt nicht nur deine psychische Gesundheit, sondern macht dich auch anfälliger für Infektionen. So kannst du dein Immunsystem auch stärken, falls du dazu neigst, oft krank zu werden. Ein starkes Immunsystem ist wichtig, um die Leistungsfähigkeit zu erhalten!

Besserer Schlaf durch Gute-Nacht-Sex

Vor allem nach einem Orgasmus fällt es dem Körper leichter, sich zu entspannen. Dafür verantwortlich ist das Hormon Prolaktin. Es wird beim Sex freigesetzt, in besonders hohen Mengen beim Orgasmus und bringt dich schnell in den Schlaf. Dass Männer anschließend müder sind als Frauen, hängt zusätzlich mit dem Hormon Oxytocin zusammen, das nur bei Männern freigesetzt wird. Dieses gilt als noch intensiveres Schlafmittel, weshalb Männer bevorzugt drei Minuten nach dem Höhepunkt einschlafen.

Guter Schlaf wirkt sich wiederum positiv auf die Gesundheit aus, da der Körper und das Gehirn nur ausgeruht ihre volle Leistungsfähigkeit ausschöpfen können. Unruhiger oder dauerhaft zu kurzer Schlaf schwächt das Immunsystem und kann sogar die Verdauung schädigen.

Sex statt Schmerzmittel

Dass Schmerzen beim Sex in den Hintergrund rücken, liegt nicht allein an der Ablenkung. Die beim Sex vermehrt ausgeschütteten Endorphine wirken ähnlich wie Morphin und stellen so ein körpereigenes Schmerzmittel dar. Besonders gegen Kopf- und Gelenkschmerzen kannst du so angehen. Sogar dauerhafte Migräne kann durch regelmäßigen Sex gelindert werden. Weiterhin lockern sich durch die Bewegung verspannte und verkrampfte Muskeln. So verschonst du deinen Körper auch vor chemischen Schmerztabletten.

Beckenboden- und Prostatatraining

Frauen spannen beim Sex ihren Beckenboden an. Dieser wird dadurch trainiert und gekräftigt. Ein kräftiger Beckenboden wirkt sich wiederum nicht nur positiv auf den Sex aus, sondern auch auf die umliegenden Organe. Die inneren Organe werden vom Beckenboden gehalten. Ein zu schwacher Beckenboden kann zu Inkontinenz und Rückenschmerzen führen.

Bei Männern zieht sich die Wandmuskulatur der Prostata beim Höhepunkt zusammen. Diese Kontraktion stärkt die Prostata und beugt so Inkontinenz vor.

 

Fazit: Sex macht nicht nur glücklich, er ist auch gut für deine Gesundheit! Du kombinierst beim Sex ein leichtes Fitnesstraining mit dem Abbau von Stress, besserem Schlaf und der Ausschüttung vieler gesundheitsfördernder Hormone. Wer hätte gedacht, dass Gesundheitsvorsorge so einfach sein kann. Du hast aktuell keine Partnerin, mit der du regelmäßig durch die Betten toben kannst, dann helfen dir unsere attraktiven Privatmodelle aus Berlin sicherlich weiter!

 

Foto: deagreez / stock.adobe.com