Warum Männer zu einer Prostituierten gehen

Warum Männer zu einer Prostituierten gehen

Vor allem viele Frauen fragen sich: Was zieht so viele Männer regelmäßig zu Prostituierten? Das älteste Gewerbe der Welt erfreut sich schließlich schon seit Jahrhunderten unbändiger Beliebtheit. Für viele Damen der Schöpfung bleibt das Phänomen jedoch ein Buch mit sieben Siegeln. Und ganz so leicht ist es schließlich auch gar nicht mit den Motiven für den Gang zur Prostituierten. Denn eins ist klar: Den einen Grund gibt es nicht. Weshalb ein Mann auf käufliche Liebe zurückgreift, hängt von vielen Faktoren ab. Etwa von seinem Alter, seiner sexuellen Erfahrung und seinem Familienstand. Um ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, haben wir einige Gründe zusammengefasst.

Der Reiz des Fremden und Verboten

Ganz oben auf der Liste der Gründe für einen Besuch im Bordell oder bei frei tätigen Huren und Modellen ist für viele Freier der Reiz des Fremden. Die Vorstellung, mit einer attraktiven Unbekannten verruchten Sex zu haben, löst in vielen Herren ein besonderes Prickeln aus. Eng damit verbunden ist sicher auch der Reiz des Verbotenen. Egal ob bei vergebenen Männern oder bei Singles – der anrüchige Charme einer professionellen Liebesdienerin lockt oft als ganz besondere Versuchung. Das setzt die Männerfantasien förmlich in Brand.

Obwohl Prostitution inzwischen nicht nur legal, sondern auch in den gängigen Medien regelmäßig präsent ist, bleibt sie weiterhin ein gesellschaftliches Tabu. Das macht den Besuch bei der Liebesdienerin zur geheimen Leidenschaft. Vor allem bei Männern, die in einer Beziehung leben und deren Partnerin garantiert ein Problem mit einem Bordellbesuch hätte, tut die notwendige Heimlichtuerei ihr Übriges, um einen bestimmten Reiz auszustrahlen. Die besondere Atmosphäre bei einer Prostituierten tut ihr übriges.

Geheime Sehnsüchte und Diskretion

Andere Männer wählen den Besuch bei einer Prostituierten hingegen aus einer Notwendigkeit heraus. So geistern ihnen häufig heimliche Leidenschaften und Neigungen im Kopf herum, die ausgelebt werden wollen. Viele Männer haben jedoch das Gefühl, dass sie von ihrer Partnerin oder neuen Bekanntschaften für eben jene heimlichen Vorlieben verurteilt werden. Dementsprechend greifen viele Freier auf käufliche Liebe zurück, um geheime Sehnsüchte endlich ausleben zu können. Dies gilt auch für Fälle, in denen die Partnerin zwar über die geheimen sexuellen Wünsche Bescheid weiß, diese jedoch nicht mit dem Partner in die Tat umsetzen möchte. Gerade hier bieten Prostituierte einen weiteren Vorteil: Diskretion. Nicht nur berühmte Persönlichkeiten und Prominente legen Wert darauf, ihre intimsten Sehnsüchte nicht freigiebig vor Fremden oder flüchtigen Bekannten preiszugeben. Und so wenden sie sich an professionelle Liebesdienerinnen, bei denen Geheimhaltung zur Berufsmoral gehört.

Anerkennung und Wertfreiheit

Ein weiterer Grund für Männer, Prostitution für sich in Anspruch zu nehmen, ist eng mit dem vorherigen Punkt verknüpft. Viele Männer, die sich unsicher in Bezug auf ihren Körper oder ihre sexuellen Neigungen fühlen, greifen auf professionelle Dienste zurück, weil sie sich hier die Akzeptanz und Anerkennung eines weiblichen Gegenübers erhoffen. Sich als ganzer, potenter Mann zu fühlen, erreichen viele Männer sonst nicht. Entweder, weil die Leidenschaft in ihrer Beziehung eingeschlafen oder gar keine Sexualpartnerin vorhanden ist. Prostituierte schaffen es häufig, dass sich der Mann wieder begehrt und potent fühlt. Die Professionalität und Anonymität des käuflichen Geschlechtsverkehrs erlaubt vielen Männern außerdem, sich nicht verurteilt zu fühlen und sich schließlich fallenlassen zu können.

Unkomplizierter Sex und Übung

Es müssen jedoch nicht immer emotionale Gründe sein. Der Besuch bei einer Prostituierten kann auch ganz pragmatisch sein. Vor allem für Singles und Männer, in deren Beziehung sexuelle Flaute herrscht, sind professionelle Liebesdienste eine Möglichkeit, unkompliziert und schnell an Sex heranzukommen. Die professionelle Abwicklung sowie die Tatsache, dass keine sozialen Verpflichtungen entstehen und keine Fragen gestellt werden, macht den Besuch im Bordell attraktiv. Das gilt übrigens auch für immer mehr junge Freier: Sie wollen manchmal einfach nur den eigenen sexuellen Erfahrungsschatz anreichern und Dinge ausprobieren. Die Hemmschwelle ist bei einer Protituierten einfach niedriger, Neues auszuprobieren. Hier kann der Besuch im Bordell auch zum sozialen Event werden. Nicht selten gönnen sich ganze Männergruppen einen gemeinsamen Abend im Bordell, auf den später angestoßen wird. Oder der Besuch im Strip-Club wird anschließend bei einer Hure verlängert…

Vermeintliche Gründe für den Besuch im Bordell und Vorurteile

Vor allem für viele Frauen ist der Besuch eines Mannes bei einer Prostituierten immer noch höchstgradig anstößig. Sex ohne Gefühle ist für einige eine schwierig nachvollziehbare Kombination, die immer häufiger zu Vorurteilen führt. So wird vielen Männern unterstellt, sie würden auf Prostitution zurückgreifen, weil sie sonst keine Partnerin finden würden. Jedoch haben die beschriebenen Gründe gezeigt, dass Freier bei Prostituierten oft gerade genau das suchen, was sie in einer Partnerschaft nicht finden – etwa Anonymität, Professionalität und das Ausbleiben einer sozialer Verpflichtung. Dementsprechend bewerten viele Männer den Besuch bei einer Prostituierten auch nicht als Fremdgehen ihrer Partnerin gegenüber, denn gerade hier sollen keine Gefühle im Spiel sein.

Viele Männer berichten hingegen, das Wahrnehmen von professionellen Liebesdiensten habe ihre Beziehung gestärkt, weil so weniger Druck und Erwartungshaltung in der Partnerschaft vorherrsche. Der Sex zuhause wird so entspannter. Nur in seltenen Ausnahmefällen hingegen verlieben sich Freier in Prostituierte und gefährden so ihre bestehende Beziehung auf emotionaler Ebene. Trotzdem sollte der Besuch im Bordell nie so exzessiv ausfallen und verheimlicht werden, dass die Geheimnistuerei zur psychischen Belastung oder Zerreißprobe für die Beziehung wird. Die Vorzüge sollten stets überwiegen.

 

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