Hobbyhure – Nutte – Edelprostituierte – Wo liegen die Unterschiede?

Hobbyhure, Nutte, Edelprostituierte: Wo liegen die Unterschiede?

Prostitution ist das angeblich älteste Gewerbe der Welt und die Anerkennung als ganz normaler Beruf ist bis in weite Teile der Gesellschaft vorgedrungen. Gereift ist die Erkenntnis, dass die Damen und Herren des sogenannten „horizontalen“ Gewerbes natürliche Bedürfnisse von Menschen beiderlei Geschlechts bedienen. Dies sollte keineswegs als anrüchig gelten, sondern der Beruf verdient Respekt wie jeder andere auch!

Es sollte auch nicht unterschlagen werden, dass auch die Dienstleister und Dienstleisterinnen dieser Branchen zum Teil großen Spaß an der Arbeit haben und ihren Job lieben. Tatsächlich gibt es die unterschiedlichsten Ausprägungen dieser Tätigkeit, sie wird in Vollzeit oder nebenberuflich ausgeübt. Meist sind es Frauen, die in diesem Metier tätig sind, daher verwenden wir hier vorwiegend die weibliche Begriffsform. Die Aussagen gelten für Männer jedoch analog.

Die Unterschiede zwischen Hobbyhure, Nutte bzw. Hure und Edelprostituierter:

Hobbyhure

Die Hobbyhure – auch Privatmodell genannt – übt ihre Tätigkeit per Definition im Nebenjob in Heimarbeit oder im Bordell aus. Sie stellt eine angenehme Abwechslung im Alltag dar. Ob Studentin, Hausfrau, Lehrerin – das zusätzliche Einkommen wird gerne mitgenommen. Das Entgelt kann je nach Vereinbarung für die jeweilige Handlung, sei es Blowjob, Vaginalverkehr oder Analsex oder für eine Zeiteinheit abgerechnet werden. Die Verdienstmöglichkeiten sind natürlich zeitlich beschränkt, aber da es ein Hobby ist, sollte der Spaß im Mittelpunkt stehen. Bei den Stunden- oder Tagessätzen hingegen sind nach oben hin keine Grenzen gesetzt. Auch als Hobbyhure gibt es die Möglichkeit, über gut gestaltete Anzeigen in den einschlägigen Portalen oder über Agenturen an gut zahlende Kunden zu gelangen.

Nutte / Hure

Die beiden Wörter beschreiben den Begriff der Prostituierten übergreifend. Ob Bordell oder Straßenstrich, ob Teilzeit oder Vollzeit – mit Nutte oder Hure sind alle Varianten gemeint, die das Gewerbe zu bieten hat. Auch wenn der Begriff an sich eine Konnotation aus der Schmuddelecke hat, zeigen doch sprachliche Varianten wie „Edelnutte“, dass die Dienstleistung durchaus ihren Preis haben kann. Auch hier wird je nach Vereinbarung abgerechnet. Die Spanne der möglichen Verdienste ist so vielfältig wie das Gewerbe selbst. Die Kunst ist es, sich im wahrsten Sinne des Wortes „gut zu verkaufen“. Eine gepflegte äußere Erscheinung, modische Kleidung und erfrischendes Auftreten helfen, Pluspunkte bei den Freiern zu sammeln.

Edelprosituierte

Mit Edelprostitution sind vorwiegend die Dienstleistungen der Escort-Branche gemeint. Hier steht der Sex weniger im Vordergrund, sondern die Begleitung des Klienten zu gesellschaftlichen Anlässen. Dazu gehören beispielsweise Restaurant- oder Theaterbesuche sowie Treffen mit Geschäftspartnern. Es geht darum, eine gute Figur zu machen und beim Smalltalk zu punkten. Gefragt sind daher Dienstleister und Dienstleisterinnen mit hohem Bildungsabschluss, guten Umgangsformen und Fremdsprachenkenntnissen. Auch die passende Garderobe gehört dazu.

Dass es auch zu sexuellen Handlungen kommen kann, ist eher ein Nebenaspekt. Abgerechnet wird hier ausschließlich per Zeiteinheit, wobei durchaus auch Zeiträume von mehreren Tagen gebucht werden. Insofern ist es möglich, entsprechende zeitliche Flexibilität vorausgesetzt, sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit in der Edelprostitution tätig zu sein. Die Verdienstmöglichkeiten in diesem Bereich sind sehr gut. Die Stunden oder Tagessätze sind mit denen von Unternehmensberatern gleichzusetzen. Die Vermittlung erfolgt meist über professionelle Escort-Agenturen, die die Kontakte diskret vermitteln und sicherstellen, dass ausschließlich seriöse und zahlungskräftige Klienten zum Zuge kommen.

 

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