Das erotische Spiel von Dominanz und Unterwerfung

Das erotische Spiel von Dominanz und Unterwerfung

Früher konnte man über die meisten Neigungen und Spielarten nur bedingt sprechen, weil man sehr schnell schief angeschaut wurde. In den letzten Jahren sind Sexspiele rund um Dominanz und Unterwerfung immer beliebter geworden und die Menschen trauen sich darüber zu sprechen. Wir möchten dir gerne einen Einblick in diese Welt voll Lust und Leidenschaft geben.

Ein Buch ebnet den Weg

Das Buch „Shades of Grey“ von E. L. James stellt die Fantasien und Erfahrungen einer jungen Frau, die erstmals mit Dominanz und Unterwerfung in Berührung kommt, sehr eindrücklich dar. Das Buch wurde zum Bestseller und brachte das Thema in viele deutsche Haushalte und Freundeskreise. Viele Menschen wurden neugierig und wollten die Spiele rund um Fesseln, Unterwerfung und Hingabe zumindest ausprobieren. Über das Thema wurde lange Jahre geschwiegen, der Reiz des Verbotenen spielt hier also ebenfalls eine Rolle. Das Thema eignet sich für viele Paare, denn es umfasst eine große Menge verschiedener Spielarten. Du kannst dir, gemeinsam mit deiner Partnerin, die Dinge herauspicken, auf die du Lust hast. Wir möchten dir zeigen, wie du den Einstieg in diese Welt meistern kannst und so eine ganz neue Seite an dir entdeckst.

Die ersten Versuche sind spannend und ungewiss

Wahrscheinlich hast du auch manchmal das Gefühl, dass du gern dominant bist oder dich gern unterwirfst. Einige geben im Bett gern die Kontrolle ab, andere wiederum möchten selbst das Steuer in die Hand nehmen und ihrem Partner zeigen wo es langgeht. Eine Frau hat uns von ihrem ersten Mal berichtet und kann dir möglicherweise deine Ängste nehmen. Sie hat bereits im Vorfeld festgestellt, dass ihr Partner gern den passiven Part einnimmt und ihr das Ruder überlässt. Sie hat ihn ans Bett gefesselt und ihm die Augen verbunden. Falls deine Partnerin das nicht möchte, sollte sie dir das unbedingt sagen. Viele Männer genießen den Moment, in dem sie unbeobachtet alles mit der Partnerin anstellen können. Im Gegenzug erregt es die Partnerin, dass sie nicht sieht, was als Nächstes passiert und sich um nichts kümmern muss. Die meisten Paare finden dann zunehmend Gefallen an solchen Spielereien und intensivieren diese mit der Zeit immer weiter. Natürlich könnt ihr zwischendurch auch ganz normalen Sex haben oder die Rollen tauschen.

Herausfinden worauf man steht

Die meisten Menschen träumen von Dominanz und Unterwerfung, allerdings kennen sie ihre speziellen Neigungen nicht genau. Ob du den dominanten oder den devoten Part einnimmst ist vollkommen unabhängig von deinem Geschlecht. Frauen sind bei solchen Spielen nicht so oft in der untergebenen Rolle, wie man dies zunächst vermuten würde. Menschen in einer hohen beruflichen Position genießen das Loslassen und den Kontrollverlust. Natürlich können die Rollen auch gerne getauscht werden, wenn es dir und deiner Partnerin gefällt. Wichtig ist dabei, dass es beiden gefällt.

Die ersten Schritte

Grundsätzlich solltest du eher harmlos beginnen und abwarten, wie deine Partnerin reagiert. Aus diesen Reaktionen kannst du dann deine weitere Vorgehensweise ableiten. Vielen Paaren helfen Gespräche über den gemeinsamen Sex und die bislang nicht erfüllten Sehnsüchte. Um Dominanz zu zeigen, reichen am Anfang bereits ein paar einfach Seile und Tücher aus, damit man die Partnerin fesseln und ihr gegebenenfalls die Augen verbinden zu können. Peitschen gelten zwar häufig als Symbol für diese Spielarten, sind jedoch eher für fortgeschrittene Paare geeignet. Ein langsamer Anfang hat den Vorteil, dass ihr euch besser in eure Rollen einfühlen könnt und später darüber sprechen könnt. Falls ihr den Wunsch nach Schmerzen und anderen härteren Gangarten verspürt, könnt ihr diese natürlich auch in Angriff nehmen.

Es wird intensiver

Nach und nach wird das Liebesspiel immer intensiver und man probiert mehr aus. Die Spielarten, die nicht beiden gefallen, werden aussortiert und alles was beiden gefällt wird weiter intensiviert. Im Vorfeld sollte man klare Grenzen ziehen, damit es zu keinen Missverständnissen kommt. Deine Wünsche und deine Tabus solltest du deiner Partnerin klar mitteilen, sie sollte dies genauso handhaben.

Die festgestellten, gemeinsamen Leidenschaften stellen dann das Grundgerüst des Liebesspiels dar. Vorher sollte ein Codewort vereinbart werden, mit dem ein Partner das Spiel sofort beenden kann, wenn es ihm nicht gutgeht. Ihr solltet langsam und bedacht an die Sache herangehen, damit ihr das Codewort niemals benutzen müsst. Ein Safeword muss dennoch unbedingt vereinbart werden, damit insbesondere der nichtdominante Part eine gewisse Sicherheit bekommt. Falls der Mund ebenfalls gefesselt wird, müsst ihr euch auf ein anderes Zeichen verständigen.

Tipps für ein gemeinsames Abenteuer

Falls einer unserer Sinne ausfällt, werden die anderen empfindlicher. Diesen Trick kann man sich zunutze machen und der Partnerin beispielsweise die Augen verbinden. Mit verbundenen Augen wirst du alle Berührungen, Geräusche und Gerüche viel intensiver als zuvor wahrnehmen.

Für Fesselspiele benötigt man nicht zwangsläufig Seile oder Handschellen. Tücher oder Schals sind weich und erfüllen den gleichen Zweck, nämlich deine Partnerin oder dich bewegungsunfähig zu machen. Die Fesseln dürfen nicht zu stramm sitzen, da es sonst zu ernsthaften Verletzungen kommen kann.

Die sogenannte Orgasmuskontrolle stellt für viele Paare den Höhepunkt des BDSM dar. Ein Hinauszögern des Höhepunkts steigert die Lust ins Unermessliche. Der Orgasmus kann natürlich auch als Druckmittel genutzt werden, denn vielleicht lässt du deine Partnerin ja gar nicht kommen.

Eine Feder, ein Eiswürfel oder flüssiges Kerzenwachs können ganz neue Reize hervorraufen, probiert es ruhig mal aus.

Der Dominanz kann man auf viele Arten Nachdruck verleihen. Ein langer Blick in die Augen oder ein Klaps auf den Po zeigen deiner Partnerin klar, wer das Sagen hat. Beim BDSM darfst du gern härter zupacken, solange du deine Partnerin nicht verletzt. Du solltest Stück für Stück testen, wie weit du gehen kannst.

 

Wenn du gerne mal eine professionelle Domina besuchen möchtest – oder aber auch eine professionelle Sklavin – dann bist du bei unseren bizarren Kontakten genau an der richtigen Stelle. Dort kannst du in eine Welt eintauchen, die vielleicht bis jetzt für dich noch unbekannt war. Und selbstverstänlich wirst du als Anfänger ganz behutsam in das Spiel aus Dominanz und Unterwerfung eingeführt. Auch in BDSM-Clubs findest du die richtigen Kontakte, die mit dir deine Neigungen ausleben wollen – probiere es einfach mal aus!
 

Foto: Artem Merzlenko / stock.adobe.com