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Sexkinos in Berlin

Sexkinos - Wie funktioniert das?

Öffentlicher Sex oder Masturbation ist ein Thema für sich. Sexkinos in Berlin ermöglichen es dir, deinem Fetisch nachzugehen, ohne gegen das Gesetz zu verstoßen. Dort können gleichgesinnte Erotikfilmliebhaber eine tolle Zeit haben. Allerdings gelten auch hier bestimmte Regeln. Im Großen und Ganzen sind diese aber absolut nachvollziehbar und auf keinen Fall zu hoch angesetzt.

Bevor du dich ins Getümmel stürzt, gib an der Garderobe deine Wertsachen ab. Falls dir etwas abhandenkommt, wirst du es bei der nachträglichen Suche schwer haben. Fühle dich nicht gezwungen, gleich beim ersten Besuch die wildesten Fantasien auszuleben. Es ist überhaupt nicht komisch, wenn du bei deinem ersten Mal einfach nur den Film guckst und nicht gleich in den BDSM-Raum gehst. Bereite dich darauf vor, auf viele unterschiedliche Menschen zu treffen. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Außerdem brauchst du dich für nichts zu schämen. Wenn du angeguckt wirst, dann guck zurück!

Im herkömmlichen Sexkino gibt es meist einen großen Hauptraum und mehrere kleinere Kabinen. Der Hauptraum hat die gleiche Funktion wie ein richtiger Kinosaal. Dort laufen handlungsbezogene Pornos. Neben der Hauptvorstellung hast du die Möglichkeit, dich zusammen in ein Séparée zu begeben. Ob mit oder ohne Begleitung ist dabei egal.

Manche dieser Räumlichkeiten sind verschließbar. Mit einer aufgegabelten Begleitung kannst du also auch im Sexkino eine schöne Zeit zu zweit genießen. Das heißt im Umkehrschluss, dass es für dich ein absolutes Tabu ist, verschlossene Türen zu öffnen. Die anderen Besucher brauchen ebenso ihre Privatsphäre. Außerdem habt ihr die Möglichkeit, sogenannte Darkrooms aufzusuchen. Die absichtlich zu wünschen übriglassende Beleuchtung lässt die Luft knistern. Auf den dunklen Liegewiesen geht es in der Gruppe zur Sache. Namen sind hier Schall und Rauch. Safer-Sex wird aber umso größer geschrieben.

Sexkino-Knigge

Wenn du nur einige ganz einfache Regeln befolgst, wirst du im Sexkino eine unvergessliche Zeit haben. Allem voran: Der Respekt gegenüber den anderen Kinogängern. Ein NEIN heißt hier NEIN. Wer das Vergnügen anderer stört oder ständig „aus Versehen“ die ohnehin schon rar gesäten Damen antatscht, wird zur Türe gebeten. Mit einem kurzen Augenkontakt kannst du ganz leicht abklären, ob du erwünscht bist.

Mit der richtigen Körperhygiene punktest du viel eher. Betrete ein Sexkino nur in einem Zustand, den du auch von allen anderen Leuten dort erwartest. Das heißt soviel wie nüchtern, frisch geduscht und mit Pfeffi im Mund.

Du solltest zu jedem Zeitpunkt ein Kondom parat haben, denn Safer-Sex ist das A und O beim Geschlechtsverkehr mit Fremden. Habe niemals ungeschützten Sex!

Es ist zwar selbstverständlich, aber wir erwähnen es trotzdem: Dein Sperma gehört in eines der oben erwähnten Kondome oder in ein Taschentuch. Weder das Mobiliar, noch die anderen Besucher brauchen einen neuen Anstrich.

Eine Kleiderordnung gibt es in den meisten Sexkinos nicht. Dennoch ist ein gepflegtes und seriöses Auftreten von Vorteil. Innerhalb der Räumlichkeiten lässt du die Hüllen sowieso fallen. Um innerhalb des Gebäudes einen guten Eindruck zu hinterlassen, gibt es aufreizende Kleidung. Alltagskleidung ist zwar nicht verboten, aber schon irgendwie fehl am Platz.

Die anderen Gäste und du

Im Schnitt wirst du auf sehr viel mehr Männer als auf Frauen treffen. Nicht alle von den Herren sind hetero. Falls du also bisexuell oder schwul bist, kann ein Sexkino genauso attraktiv für dich sein. Damit auch alles im Rahmen des Erlaubten bleibt, kläre unbedingt vorher ab, ob ein anderer Gast gerade Lust auf Gesellschaft hat.

Jeder Mensch hat verständlicherweise unterschiedliche Vorlieben. Wenn dir etwas nicht gefällt, kannst du dich einfach leise von der Gruppe entfernen und nach etwas suchen, was dir eher zusagt. Sobald du dich mit jemand anderem oder vielleicht sogar mehreren Personen zusammengefunden hast, steht wieder die klare Kommunikation im Vordergrund. Eventuell mag es eine der anwesenden Personen nicht im Hintertürchen.

Im Schnitt wirst du auf Männer treffen, die aufgrund ihres Alters wohl lieber zugucken als mitzumischen. Lass dich davon aber nicht irritieren. Angeschaut zu werden gehört im Sexkino mit dazu.

Schwindender Trend

Die Eröffnung eines Sexkinos gehört zu den selteneren Ereignissen in der Welt der Erotik. Bei der Sexkinolandschaft in Deutschland sieht es ganz besonders schwarz aus. Das älteste Sexkino Deutschlands, das Erotica nähe Alexanderplatz in Berlin, hat seine Pforten schon lange geschlossen. Vielleicht wirst du schon bald gar nicht mehr das Erlebnis eines Pornokinos erfahren können. Insofern hast du jetzt einen Grund mehr, gleich mit der Suche zu beginnen.